Dienstag, 22. August 2006

"ey, suchst du streit, odda was?!"

*g* wer lust hat sich als christ mal richtig dolle auszutoben und SELBST im glauben zu wachsen, dem empfehle ich: ANFECHTUNG! ;)

bzw. noch konkreter: Foren im Internet, in denen sowohl christen als auch nicht-christen miteinander die fronten klären ;) ich für meinen teil bin durch zufall (oder langeweile, als ich noch keine vorlesungen hatte) auf ein forum von jesus.ch gestossen, in welchem es doch echt HEFTIG abgeht!

da ich nun weder zeit noch laune habe, da viel weiterzuschreiben, kann das ja einer von euch übernehmen, wenn ihr wollt ;) es ist echt krass, weil: durch die fragen bzw. völlig abstrusen "argumente" der nicht-christen, ist man selbst immer wieder gefordert und motiviert seinen eigenen glauben besser zu erforschen und die bibel einfach wesentlich öfter aufzuschlagen! (bzw. bei bibelserver.com die suchfunktion zu benutzen *lol*)..

man lernt automatisch seinen eigenen glauben besser kennen, aber auch wesentlich mehr auf Gott zu vertrauen, weil oft einfach nur ER dir die richtigen worte geben kann! ausserdem lernt man geduld, denn ohne die gibt man ein schlimmes zeugnis an die nicht-christen.. man verbringt mehr zeit im gebet, weil man vor dem antworten eher gewillt ist zu beten, da man weiss, wie schnell man persönliche gefühle da rein bringt und man das eigentlich nicht will.. ausserdem lernt man die probleme der nicht-christen kennen und ihre denkweise, was einen daran erinnert, wie man selbst mal gedacht hat.. und wie verloren man selbst mal war..

das krasse an diesem forum: da sind 7-tags-adventisten neben mormonen neben baptisten neben evangelikalen neben katholiken, und ALLE predigen das selbe, weil sie nur über die bibel argumentieren und nicht die kleinen oder grossen inter-konfesionellen differenzen zur sprache bringen (die haben da einfach nichts zu suchen) - und so "kämpft" man mit brüdern aus allen konfessionen gegen den schwachsinn der atheistischen lehre.. GEIL!!! ;D

also leute - haut in die tasten! jeder mitstreiter ist dort willkommen ;))

hier der link zum forum: jesus.ch - Freier Wille?!

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Kommentare:

Carlos Peron hat gesagt…

Abstrus ist im Übrigen ein menschlicher Maßstab, aber kein göttlicher. Achso: Und was für dich absturs scheint, ist für andere nicht zwingend deshalb auch abstrus. Und Achso, die zweite: Mich fremder Quellen zu bedienen, wie z.B. Bibelserver.com ist ein leichtes. Das Schwierige ist, aus sich selbst heraus zu argumentieren..

ordi hat gesagt…

bibelserver ist doch keine fremde quelle!! das ist einfach nur DIE BIBEL in den diversen gängigen übersetzungen!! ob ich jetzt meine bibel hier auf dem PC benutze oder anderen empfehle, den bibelserver zu benutzen, spielt doch gar keine rolle?! also DAS argument war schwach, babe! :P

Carlos Peron hat gesagt…

Ja, auch die Bibel ist eine fremde Quelle derer man sich bedienen kann. Denn auch das Argumentieren mit Hilfe der Bibel ist kein Argumentieren aus sich selbst heraus, Brother!

ordi hat gesagt…

die Bibel ist Gottes Wort, Gott ist mir durch sie nicht mehr fremd, also auch sein Wort nicht - klar ist es nicht MEIN gedankengut, aber deswegen schreibt man ja auch dazu, dass es ein bibelvers ist :) es geht bei meinen argumentationen nicht um MICH, um MEINE meinung oder um MEIN gedankengut, sondern einzig und allein um das, was Gott will, denkt und in seinem Wort sagt! somit eine absolut authorisierte quelle! nicht aus MIR heraus, richtig! aber aus der bibel heraus - genau das ist meine absicht! :) nie beanspruchte ich diese weisheit von MIR aus zu haben! ;)

Carlos Peron hat gesagt…

Wollen wir mal die Kirche im Dorf lassen. Die Bibel behauptet von sich, dass sie Gottes Wort sei. Beweisen kannst du das nicht. Deshalb wäre ich mit solchen Urteilen immer vorsichtig. Außerdem: Es gibt sein tausenden von Jahren Prediger, die das sogenannte Wort Gottes verkünden und mit Hilfe dieses Wortes argumentieren. Dass es dennoch Unglaube und Anders-Glaube gibt, zeigt, dass das Wort Gottes nicht wirklich überzeugend ist. Deshalb verlass Dich nicht auf das Wort Gottes (denn mehr die Idee, die dahintersteckt zählt), sondern lerne aus dir selbst heraus das als Argument zu nutzen, was die Bibel dir mitteilen will, aber in deinen eigenen Worten. Wenn du bloß (wie du es in der Diskussion, die übrigens spannend zu lesen ist) die Bibel zitierst, sie aber nicht in deinen eigenen Worten als Basis für ein Argument nutzen kannst, dann machst du scheinbar irgendwas falsch. Und nein, das ist kein persönlicher Angriff, sondern eine bloße Feststellung, ob der Dinge, die ich bisher von dir las.

Carlos Peron hat gesagt…

Ups: es fehlt dem Kommentar von mir ein tust und ein wertes Komma.

ordi hat gesagt…

tut mir leid, aber auch hier muss ich wieder widersprechen: auch hier sagte die bibel ganz klar, dass nicht alle das annehmen werden, was Gott für sie bereit hat (und erst recht nicht, was in der bibel steht).. Jesus selbst sagte seinen jüngern sooo oft, dass vielerorts die gute nachricht nicht willkommen sein wird! und das hat sich seit damals auch nicht geändert..

ich verstehe, was du meinst, aber die theologie, die du vertrittst, scheint eine humanistische zu sein.. nichts gegen humanismus, als "zum guten, braven menschen werden" ist es echt toll, aber es hat leider mit dem Anspruch Gottes nichts zu tun :( die bibel beansprucht für sich Gottes Wort zu sein, richtig. Und wenn wir IRGENDWAS als höchste authorität nehmen wollen (und das müssen wir, wenn wir von einem Gott ausgehen, der uns liebt und daher kontakt zu uns haben will), dann ist die bibel das definitiv höchste authroritäre objekt, welches uns immanent gegeben wurde! eigentlich der heilige Geist, aber der wirkt in jedem gabenbedingt und gewissensbedingt anders.. die bibel jedoch nicht! sie ist und bleibt die höchste authorität auf Erden nach Gott selbst..

wenn wir ihr diesen anspruch absprechen, dann hätten wir sozusagen NICHTS, womit wir Gottes Willen WIRKLICH erfahren können! aber da sie nunmal tatsächlich (ERFAHRBAR) Gottes Willen ist (da die dort versprochenen zusagen einfach alle über jahrtausende hinweg eingehalten wurden, und das wäre bei anderen büchern, die so prezise zusagen machen schlichtweg unmöglich ohne Gott), darf sie auch diesen sich selbst gegebenen anspruch haben und als solches (Gottes Wort) angesehen werden..

im buch "According to plan" von Graeme Goldsworthy (ein Buch über Hermeneutik) wird der unterschied zwischen dem humanistischen ansatz der bibel interpretation und dem CHRISTLICHEN ansatz sehr deutlich aufgezeigt.. der humanistische meint es zwar ganz lieb, aber drängt dabei Gott völlig aus dem bild! es zeigt auch, welche gravierende probleme der humanistische ansatz hat..

ich kann hier nicht das ganze kapitel abdrucken, aber das wäre ein buch, was es sich WIRKLICH mal zu kaufen lohnt! gebraucht ab 14,43 € :)

Carlos Peron hat gesagt…

Ich merk schon - dir zu widersprechen ist (leider) unsinnig. Übrigens ein sehr gutes Buch über Hermeneutik ist das hier: http://www.amazon.de/gp/product/3161456130/sr=8-1/qid=1156760284/ref=pd_ka_1/303-2652058-7998649?ie=UTF8&s=gateway

und natürlich das hier: http://www.amazon.de/gp/product/3518279548/sr=8-1/qid=1156760528/ref=sr_1_1/303-2652058-7998649?ie=UTF8&s=gateway

nicht zu vergessen..

ordi hat gesagt…

das ist doch völliger quatsch! biblische hermeneutik hat rein gar nichts mit philosophie zu tun! du mischt hier äpfel mit birnen!! das ist wie, wenn wir über autos reden würden und du würdest ein handbuch für motorräder zur sprache bringen!

der glaube hat etwas mit Gott zu tun, die philosophie mit irdischen dingen, die wir uns selbst erspinnen.. biblische hermeneutik ist für christen und die, die den christlichen glauben verstehen wollen - philosophie ist für leute, die gerne träumen oder in lulu-land sphären denken wollen! das is ja ganz nett, aber es bringt einen nicht weiter :P

bitte mal aufhören mit so nem käse, danke! :(

Carlos Peron hat gesagt…

Nur weil irgendwelche Marktstrategen ein "Philosophie" hinter solche Bücher klatschen, heißt das noch lange nicht, dass es auch so ist. Es geht um die Theorie der Hermeneutik als solche. Ich denke, wenn man hermeneutische Arbeitsweisen anwendet, dann sollte man diese wenigstens kennen. Gadamer z.B. war auch Philosoph, aber sein Buch über die Hermeneutik beschäftigt sich mit dieser als wissenschaftlicher Disziplin. Bevor Du mir also Dinge unterstellst, mir Worte im Munde verdrehst und einfach drauf los meckerst, solltest Du dich vielleicht über die Dinge informieren, die man Dir empfiehlt.

Wenn Du also bei deinem komischen Auto-Beispiel bleiben willst: Wir reden über Autos und Gadamer würde Dir in diesem Fall erzählen, woran Du einen guten Motor erkennen könntest. Wenn das also nichts ist, was man in einer Diskussion über Autos kennen sollte..

Im Übrigen ist Deine abwertende Haltung gegenüber der Philosophie nicht unbedingt förderlich, wenn Du ernst genommen werden willst. Wer eine Schwester-Wissenschaft so fürchterlich diffamiert, der sollte sich darüber Gedanken machen, ob das Geisteswissenschaftliche tatsächlich das richtige ist.

ordi hat gesagt…

lass es mich so ausdrücken: philosophie an sich fand ich zwar schon interessant, daher habe ich auch 2 jahre lang die schulbank in selbigem fach gedrückt und mir die wildesten theorien reingezogen.. ich spreche also nicht "ins blaue hinein".. da steckt massig gedankenarbeit dahinter, klar! aber eben weil ich es kenne bin ich klar dagegen..

klar, 2 jahre sind jetzt nicht der brüller, aber für einen groben überblick über einige der philosophen hat es gereicht..

ich danke dir für den tipp, aber du wirst sicher verstehen, dass bei der menge bücher (mittlerweile sind noch weitere dazu gekommen) ein oder zwei mehr wirklich zu viel wären :(

in meiner bibel sind so schicke kleine überschriften über einzelnen paragraphen, und einer davon sagt: "Glaube, nicht Philosophie".. ich kann dir das auch gern mal raussuchen..

ich denke der grund dafür liegt in dem, was den christlichen glauben ausmacht: wir werden erst durch den heiligen Geist befähigt das Wort Gottes zu verstehen! Es ist also ein Akt Gottes.. während Philosophie auf menschlichem verständnis und (manchmal) logik basiert, basiert die Bibel auf Gott und fordert seinen Geist, um selbige SO zu verstehen, wie Gott sie gemeint hat.. das buch über hermeneutik macht dies übrigends auch sehr klar :)

du siehst also: es sind schon eeetwas andere ansätze! nicht, dass dein ansatz falsch oder schlecht wäre, aber.. wenn wir schon bei autos sind: es kann GUT sein, jemandem zeigen zu wollen, wie ein guter motor aussieht.. aber die person möchte fahren lernen und würde sich mit dem motor buch doch eigentlich nur vom für ihn viel wichtigerem ziel ablenken, oder nicht? :)

Carlos Peron hat gesagt…

Wir könnten jetzt ewig (^^) so weitermachen, aber belassen wir es dabei, dass jeder nach seinem Sinn glücklich werden soll ;-)

Ach, wo wir jetzt grad von dem reden über die Autos an sich zum Autofahren gekommen sind. Gadamer wäre da so etwas wie ein Lexikon der Verkehrszeichen...

ordi hat gesagt…

dies sei deine meinung, meine ist eine andere - wie schön ist doch die vielfalt, die Gott geschaffen hat ;)

hmm.. ich weiss nur nicht, ob "glücklich werden" wirklich das ist, was den Sinn des lebens ausmacht.. "Gott erkennen" schon eher (es ist "lebensnotwendig!") - für "glücklich werden" gebe ich dir recht, da würde philosophie reichen.. da würde aber weit weniger als das reichen.. um Gott kennenzulernen hilft aber nur eins: eine persönliche Beziehung zu Jesus Christus, und die findet man in keiner philosophie :/ dies ist jedoch das einzige, was uns ewiges leben verspricht und garantiert!